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Robert Markus :: Blog :: Einführung und Praxis in ePortfolios (Stefan Karlhuber, Lehrveranstaltungen am 14.3. und am 21.3.)

May 21, 2007

Inhalte der Vorlesungen/Keywords:

  • Einführung in die Social ePortfolio Platform 'EduSpaces'
  • Eigenschaften von EduSpaces (zum Beispiel Blogging, Erstellung eines Userprofils, Bedeutung von RSS-Feeds)
  • Praktische Anwendung von EduSpaces
  • Bedeutung von „Web 2.0" und „Social Software", sowie eine Diskussion zu diesen Themen

Erkenntnisse/Gelerntes:

Da ich bereits einen persönlichen Blog bei 'Livejournal.com' besitze, fiel mir die praktische Anwendung von 'EduSpaces' nicht sehr schwer, obwohl es über eine Vielzahl erweiterter Funktionen verfügt, die ich bei meinem anderen Tagebuch nicht habe. Das kann jedoch auch daran liegen, dass ich viele Funktionen bei 'Livejournal' nicht nutzen kann, da ich dort nur einen 'kostenlosen Account' besitze, bei dem einige Dinge nur beschränkt nutzbar sind. Besonders gefällt mir bei 'EduSpaces' die Möglichkeit, eigene Dateien unter 'Your Files' hochzuladen und mit Keywords zu versehen.

Hier klärte sich auch auf, was ein RSS-Feed nun wirklich ist. RSS (Abkürzung: Really Simple Syndication) ist ein elektronisches Nachrichtenformat, das dem Nutzer ermöglicht, die Inhalte einer Webseite – oder Teile davon – als sogenannte RSS-Feeds zu abonnieren oder in andere Webseiten zu integrieren. Im Unterschied zur E-Mail geht die Initiative dabei vom Empfänger aus, der den Feed anwählt. Das heisst, der Anbieter kann sich seine Leser nicht auswählen. Diese Methode ist meiner Meinung nach vor allem bei Weblogs sehr verbreitet.

Während der Vorstellung der Begriffe 'Web 2.0' und 'Soziale Software' bemerkte ich, dass ich damit bereits unbewusst in vielerlei Hinsicht in Berührung gekommen bin. „Als soziale Software ('social software') werden Software-Systeme bezeichnet, die der menschlichen Kommunikation, Interaktion und Zusammenarbeit dienen. Das Schlagwort „Social Software" ist um 2002 in Zusammenhang mit neuen Anwendungen wie Wikis und Weblogs aufgekommen; kann aber auch ältere Dienste bezeichnen. Den Systemen ist gemein, dass sie dazu dienen, Gemeinschaften aufzubauen und zu pflegen, und zwar in aller Regel über das Internet; zudem entwickeln sie sich teilweise selbstorganisiert." (vgl. Eintrag „Soziale Software" bei wikipedia)

Social Software sind zum Beispiel:

  • Youtube, flickr, fotocommunity, ...
  • Instant Messaging: ICQ, MSN, AIM, ...
  • Webforen und Weblogs
  • Virtuelle Welten (wie 'Second Live') und MMORPG's (wie 'World Of Warcraft')

Mit vielen Dingen davon komme ich täglich in Berührung (ICQ, Youtube, ...).

'Web 2.0' ist ein unscharf umrissener Begriff, der Anhänger wie Kritiker findet. Im Allgemeinen bezeichnet er eine veränderte Wahrnehmung vom Internet - insbesondere des WWW's. Inhalte werden nicht mehr nur von Medien oder Firmen auf einer statischen HTML-Webpage zentralisiert und an eine unbestimmte Menschenmasse weitergegeben, sondern auch von unabhängigen Leuten produziert und dynamisch untereinander vernetzt. Die einzelnen Nutzer stehen in diektem Kontakt zueinander. Blogs, Webforen und Wikis sind die besten Beispiele dafür.

Kritiker bezeichnen 'Web 2.0' als zu schwammigen Begriff. Insbesondere wird ihm vorgeworfen, dass er lediglich „Jargon" ist und nur eine normale Weiterentwicklung des WWW bezeichnet.

In der Diskussion zum Thema stellte sich heraus, dass 'Social Software' eine goße Chance für Menschen darstellt, die im künstlerischen Bereich tätig sind. Fotografen können ihre Schnappschüsse auf Plattformen wie 'fotocommunity.de' präsentieren, Schriftsteller und Journalisten haben mit Weblogs und unzähligen Internetforen die Möglichkeit, auf ihre Werke aufmerksam zu machen. Auf Youtube können sich junge Bands vorstellen oder Amateurregisseure ihre Filme präsentieren. 'Open-Source-Programme' werden stetig durch eine Vielzahl von Usern weiterentwickelt. Neben der Möglichkeit sich durch 'Social Software' Feedback von anderen Nutzern zu holen, wäre auch ein Vorteil bei der Bewerbung auf eine Arbeitsstelle denkbar.

Offene Fragen:

Gibt es bereits absehbare Trends, wie sich 'Web 2.0' weiterentwickeln wird? Gerade im Bereich der virtuellen Welten und Online-Rollenspiele kann man immer mehr beobachten, dass nicht nur netzintern, sondern auch mit der Realität vernetzt wird. So verkaufen zum Beispiel Grafiker selbstgebastelte 3D-Models aus dem Spiel 'Second Live' für echtes Geld. Ist das ein neuer Trend?

Alles in allem haben beide Lehrveranstaltungen mein Verständnis von 'Social Software' und 'Web 2.0' auf jeden Fall erweitert. ;)

Posted by Robert Markus

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