Am 23. April hat der 3. Webmontag in Innsbruck stattgefunden. Eine (kostenlose) Veranstaltung, die sich mit verschiedenen Themen rund um und über „Web 2.0“ befasst. Nach einem Vortrag zu Website-Marketing kam es noch zu einer interessanten Diskussion der anwesenden Programmierer. Unter anderem wurde der Name Web 2.0 kritisiert da es ein „undefinierter“ wenig aussagekräftiger Begriff ist. Weiters haben die Profis erklärt, dass die Anwendungen von „Web 2.0“ von technischer Seite nichts Neues sind. Durch den Ausbau der technischen Infrastruktur (schnelle, stabile Datenverbindungen) wurden die Anwendungen auch für die Allgemeinheit interessant. Für Jens Klein ist Web 2.0 eine Kombination von allem bereits da gewesenen.
Wer sich für den Webmontag interessiert findet nähere Informationen und eine Teilnehmer/innenliste im Wiki. Organisiert wird die Veranstaltung von Renate Millebner, Autorin von blogRaum.net.
Der nächste Webmontag wird am 21. Mai, 19 Uhr stattfinden. Die Räumlichkeiten stehen noch nicht fest. Auf webmontag.at findet ihr Bilder und Präsentationen der Veranstaltungen.

Comments
Leider war ich ja nicht da, jedoch halte ich dieses Argument für verkürzt, auch wenn man es oft von Leuten die eher so aus der Ecke der Techniker kommen hört. Wie ich in der Lehrveranstaltung schon sagte, scheint mir die wesentliche Konzeption der Technologien bis hin zu einer Anwendung das eigentliche Interessante zu sein. Durch Verbesserung technischer Rahmenbedingungen strömen in der Tat mehr und mehr Leute ins Netz, und die brauchen einfache Publishing-Tools. Ich glaube aber man kann es nicht alleine an der Infrastruktur einerseits und dem generellen Vorhandensein von (Web-)Technologien andererseits fest machen, sondern sollte sich eben auch die konzeptionelle Seite dabei ansehen, letztendlich die Art und Weise der Kombination die da wohl angesprochen wurde. Diese Kombination ist ja letztendlich eine Frage von Konzeption, und nicht von Technologie. Oder? Wie sehen das die anderen?
Meiner Meinung nach ist die Technik hier so eine Art Grundbaustein. Sie gehört auf jeden Fall dazu, und ist sicher auch mitverantworlich für das, was da im Web2.0 passiert, aber sicher auch kein einziger Kernpunkt. Das zeigt sich für mich darin, dass viele Web2.0-User sicher keine/wenig Ahnung von Technik haben und auch nicht haben müssen - genau das ist es ja!
Lg Julia
Ich bin der gleichen Meinung wie Julia! Web2.0 kann von jedem genutzt werden, von Schülern gleichermaßen wie von Pensionisten. Und ich denke, dass der großteil der Anwender keine bzw. wenig Ahnung von den dahinterstehenden Technologien haben. Man muss dieses Wissen auch nicht haben, da durch die vereinfachten Tools kann einfach jeder Web2.0 nutzen!! Jedoch wäre all dies ohne Technologie nicht möglich.
Lg Theresa
Durch die einfache Nutzung können eben viel mehr Leute das Web 2.0 nutzen, als wenn man die ganze dahinterstehende Technologie kennen muss. Wie theresa schon geschrieben hat, wäre ohne diese Technologie aber nichts möglich - das sollte man schon beachten.
lg und einen schönen sonnigen Sonntag
doris
Ich schließe mich eurer Meinung an, durch einfache Tools kann jeder das Web 2.0 nutzen, ohne dass man sich mit der Technik auskennen muss. Die einfache Nutzung- gerade das macht ja das Web 2.0 aus, natürlich sollte man dabei nicht vergessen, dass dies ohne Technologien nicht möglich wäre.
Lg Martina
Hallo,
ich finde, dass es trotz allem doch gewisser Skills bedarf, trotz Web 2.0. Technische Fertigkeiten im Benützen von Medien, seien dies analoge oder digitale, setzen Grundkenntisse voraus. Bildung allein ist nicht genug. Aber auch ohne Bildung ist es nicht möglich Technische Prozesse zu verstehen und zu benützen. Es gibt im Generationenwandel eine Kluft in der Anwendung des virtuellen Raumes und diese ist sehr mit unserm Körpr, aber auch mit unseren Gefühlen verbunden. Dieser Gedanke sollte uns nachdenklich stimmen über vieviel Unbewußtes im virtuellen Raum abwesend ist. Vielleicht ist diese Veränderung ein neuer Weg, Masken sind üblicherweise ausdruckslos.
lg, Claudio